(Side-Arm-Launcher)
Pfingstsamstag, den 29.05.2004:

Den Slingshot haben wir 2003 auf der Wasserkuppe gesehen. Im April 2004 haben Torsten und Volker je einen bestellt.

Der Schleudersegler (SAL) hat einen Dübel außen an der Tragfläche. Daran hält man ihn fest und schleudert ihn nach 1/2 bis 2 Umdrehungen weit in die Luft (wie ein Diskuswerfer).

Durch diese Starttechnik erreicht man ca. doppelt so hohe Ausgangshöhen, wie mit der Sperrwurftechnik.
Für Rechtshänder Allerdings muss das Flugzeug auch besonders stabil sein (GfK, CfK) und das Seitenleitwerk muss symetrisch sein.

Das weit nach unten reichende Seitenleitwerk riss bei den ersten Landungen mehrmals ab. Deshalb sollte man gleich die Landung in der Hand oder im hohen Gras vorsehen. Die Fernsteuerung steuert 1 Servo für das Höhenruder und 2 Servos für die Querruder (mit Wölbklappenfunktion).
Am 10.6.04 führt Torsten die neue Starttechnik vor:
Für Linkshänder
Das Fangen aus dem Flug klappt ab und zu recht gut. Manchmal muss man aber auch etwas hinterherlaufen:
Ein großer Vorteil dieser Starttechnik ist die geringe Belastung der Gelenke und Muskeln. Lediglich die Körperkoordination sollte man üben: es gibt Leute, die sind beim Start hingefallen und haben dann im Liegen gesteuert. (Ich sage nicht, wer.) Auf der Wasserkuppe 2004 Auf der Wasserkuppe prima als Hangsegler und Thermiksucher geeignet.

Beide Querruder als Wölbklappen etwas nach unten gestellt, steht der Slingshot im Gegenwind auf der Stelle.
Zum Ausprobieren gibt es den Mini-SAL-UHU ohne RC-Steuerung. Statt einem Dübel hat er ein Band mit Schlaufe, an dem man ihn schleudert (Tobias auf der Wasserkuppe 2004):