Am 3.7.05 besuchte der erste Teil unserer Jugendgruppe die Segelflug-Sportgruppe unseres Vereins. Der zweite Teil kommt am 10.7.05.
Unser Betreuer Philipp empfing uns um 9 Uhr am Tor zum Flughafen und begleitete uns den ganzen Tag. Er zeigte uns das Clubheim und die Winde, erklärte uns alles und gab uns eine Sicherheitsbelehrung.
Dabei waren unsere Jugendlichen: Christoph, Daniel, Jasper und Fabian (und die Väter Udo und Volker)
Nach der Einführung konnten wir den ersten Start des Tages aus der Nähe erleben: Ein Flugschüler (vorne) mit Lehrer (hinten) in einer ASK-13. Die ASK-13 wird übrigens gerade in unserer Werkstatt nachgebaut (6,60 Meter Spannweite).
Die Segelfluggruppe hat zwei Flugzeuge, in denen Gäste (wie wir) mitfliegen können: die ASK-13 und einen ganz modernen Duo-Discus. Während die ASK-13 bereits flog, halfen wir dabei, den Duo-Discus aus dem Anhänger herauszuholen und aufzubauen.

Anschließend musste er zum Startplatz geschoben werden. Alle durften mitschieben, nur einer nicht: der musste fotografieren ;-)
Philipp erklärt uns alle Hebel, Pedale und Instrumente
Zum Flugzeugcheck durfte Jasper schon mal auf dem Pilotensitz Platz nehmen und nacheinander Steuerknüppel, Pedale und Störklappen betätigen. Das sieht doch schon sehr professionell aus!
Dann wurde es ernst! Als Erster wollte Fabian mitfliegen. Also Fallschirm umgeschnallt, Platz genommen und angeschnallt. Philipp fliegt.
Geschleppt wird mit einem Kunststoffseil auf ca. 350 Meter Höhe. Vor dort aus kann es auf die Suche nach Termik gehen.
Als Zweiter macht es sich Daniel in der ASK-13 bequem. Er fliegt mit Ulrich:
Jasper fliegt mit Philipp. Diesmal nimmt er aber hinten Platz.
Zwischen Start und Landung liegen heute leider meist nur wenige Minuten, weil kaum Termik vorhanden ist.
Christoph fliegt mit Ulrich ASK-13
Auch die beiden Väter wollten natürlich mal mitfliegen.

Das fanden die Jugendlichen allerdings furchtbar langweilig.

Insbesondere meinen Flug mit Gunter, der als einziger längerer Flug 27 Minuten dauerte.
Etwas Frischluft kann nicht schaden
Gar nicht langweilig war die Fahrt über den Flugplatz, um die beiden Seile von der Winde zurück zur Startstelle zu ziehen.
Das ständige Schieben der gelandeten Flugzeuge zur Startstelle ist recht anstrengend. Gegen 14 Uhr bezahlten wir unsere Startgebühren und verabschiedeten uns müde und zufrieden. Herzlichen Dank an unsere Vereinskollegen!